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2 Kommentare
  • A. Iehsenhain
    12. Februar, 2022

    Ein interessanter Satz. Im Allgemeinen wird die Vergangenheit gern verklärt und die Zukunft ist Wunschdenken. In der Gegenwart führt das zu Erblindung…

  • Thomas
    18. Februar, 2022

    Der Gang vor die Hunde
    Zu allen Zeiten haben Autoren über den Menschen und die Gesellschaft reflektiert. La Rochefoucauld zählt in der französischen Literaturgeschichtsschreibung zu den „Moralisten“, wozu es in der deutschen Literaturgeschichte kein Pendant gibt. Erich Kästner hat 1931 mit seinem Großstadtroman „Fabian. Die Geschichte eines Moralisten.“ einen Versuch gewagt, den Strudel von Moral und Unmoral, den Weg vom zarten Ironiker, der auf den „Sieg der Anständigkeit“ wartet, zum Realisten zu beschreiben. Die Enttäuschungen dieser Welt führen Fabian zur Erkenntnis, nur sich selbst verbessern zu können. In Gedanken versunken ertrinkt er schließlich bei dem Versuch, einen in den Fluss gefallenen Jungen zu retten. Der Junge kann sich an das Ufer retten, doch Fabian selbst ist Nichtschwimmer. Moral an sich kann nämlich nicht schwimmen. Die ungekürzte Originalfassung des Buches unter dem ursprünglich geplanten Titel „Der Gang vor die Hunde“ erschien übrigens erst im Jahr 2013 bei Atrium.

    Die Theorie wird nämlich leicht mit den vergangenen und künftigen Problemen fertig; vor den gegenwärtigen ist sie machtlos. Das wusste schon François de La Rochefoucauld. Siehe oben.

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