Publico empfiehlt: Gehen Sie zur Wahl. Aber tun Sie auch mehr als das
Publico gibt keine Wahlempfehlung zugunsten von einer oder mehreren Parteien ab. Aber das Magazin empfiehlt nachdrücklich, wählen zu gehen. Wer behauptet, es würde nichts nützen, verströmt nicht nur Defätismus, sondern verbreitet auch etwas Grundfalsches.
Ein Wahlergebnis kann auch dann etwas ändern, wenn die Änderung nicht sofort eintritt.
Der Moment des Kurt-Robert Hagbeck
Indem er die Grundrechtsbeschneidung in Deutschland zur inneren Angelegenheit erklärt, begibt sich der grüne Kanzlerkandidat auf ganz besondere historische Spuren. Kritik von außen an Deutschland darf es nämlich durchaus geben – nur eben nicht von jedem
Der Name in der Überschrift irritiert möglichweise den einen oder anderen. Geduld, die Auflösung folgt schnell.
Von der Drehtürabschiebung zum Bademantel
Publico rief zur Wahl der Wortneuschöpfung 2024 auf. Jetzt gibt es die Gewinnerbegriffe. Wenigstens um die Sprachkreativität in diesem Land muss man sich keine Sorgen machen
Am letzten Tag des alten Jahres rief Publico seine Leser dazu auf, Vorschläge für die Kür der Wortneuschöpfung und des Ironiebegriffs 2024 einzureichen.
Der Merzfaschismus und seine Vorläufer
Mit der Beschwörung der NS-Geschichte inklusive der Chiffre ‘Auschwitz‘ versucht die Linke ihre zerbröselnde Deutungshoheit noch einmal zu retten. Die Methode ist nicht neu. Wenn es historische Anklänge gibt, dann sind das in einer Zeit, in der CDU-Büros gestürmt werden, ganz andere
Am 29. Januar, als die Union im Bundestag ihren Fünfpunkteplan zur Migrationsbegrenzung zur Abstimmung stellte und eine Mehrheit zusammen mit der FDP- und der AfD-Fraktion zustande brachte, an dem Tag also, als die Brandmauer zwar nicht fiel, aber zumindest einen größeren Riss bekam, hielt die Moderatorin des ZDF-heute-journals Marietta Slomka einen längeren Vortrag über die deutsche Geschichte.
Die Schmutzigen, die Hässlichen und die Gemeinen 2025
Kollektives grünes Lächeln nach den Morden von Aschaffenburg, Antifaschismus im Staatstheater, Nachdenklichkeit vor Auschwitzkulisse – in diesem Land werden die Schamgrenzen täglich neu ausgehandelt. Sie lassen sich vermutlich immer noch erweitern
Ettore Scolas Film „Die Schmutzigen, die Hässlichen und die Gemeinen“, im Original „Brutti, sporchi e cattivi“ von 1976, schildert mit den Mitteln des Neorealismus das Leben einer Großfamilie, deren Mitglieder in einer Baracke am Rande Roms hausen, sich durch Kleinkriminalität und Prostitution finanzieren und einander an die Gurgel gehen, dann aber zum Schluss doch wieder zusammenhalten.Die deutsche Veroperung des Stoffs im Jahr 2025 weicht vom Original ein wenig ab. Der Schauplatz liegt gerade nicht an der Peripherie,